Kunstaktion

Zehn bildende Künstler und Künstlerinnen stellen im Jahr 2009 für ZEBRA ein Werk her.

Foto

Foto: Peter Manninger

Die Grundlage der Kunstwerke bildet die Geschichte von Menschen, die in den letzten 22 Jahren in Verbindung mit ZEBRA standen und stehen. Personen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt mit ZEBRA in Berührung gekommen sind und in deren Leben sich durch diese Begegnung etwas verändert hat. In manchen Fällen liegen diese Kontakte viele Jahre zurück. Die Menschen haben sich weiter entwickelt, sind zu StaatsbürgerInnen geworden, haben ein neues Leben aufgebaut, sind in ihrer neuen Heimat angekommen. Diesen "Lebensgeschichten" und der Entwicklung gilt unser Interesse.

Die "ZEBRA-Lebensgeschichte" wurde ebenso von derartigen Begegnungen geprägt. Die bei ZEBRA arbeitenden und engagierten Menschen sind nachhaltig beeinflusst worden, die Organisation hat sich ebenso weiterentwickelt und verändert. Schließlich wird mit dem Projekt neben der biografischen Arbeit auch der politische Rahmen miterzählt: 22 Jahre Migrations- und Asylpolitik in Österreich. Verschiedene Flüchtlingsbewegungen nach Österreich, zuerst der Zusammenbruch des "Ostblocks", dann der Zerfall von Jugoslawien, neuere Krisenherde wie Iran, Irak, Afghanistan, Tschetschenien, aber auch die Migrationsbewegungen aus der Türkei, aus Ost- und Südosteuropa und Afrika – sie alle spiegeln sich auch in der Arbeit ZEBRAs wider.

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