Literatur

Soeben erschienen:
„Migrantenorganisationen in der Großstadt“
Entstehung, Strukturen und Aktivitäten am Beispiel Wien.

- 15. Dezember 2004 -

Das von Harald Waldrauch und Karin Sohler verfasste Buch untersucht Entstehung und Entwicklung von Vereinen und Organisationen der Migrantenminderheiten am Beispiel Wien seit den 60er Jahren.

„Es ist ein oft erkennbares Phänomen, dass Menschen sich in der Fremde mit Landsleuten zusammenfinden.“ Dabei gehen die beiden AutorInnen etwa der Frage nach: Warum gründen sie Vereine und wodurch wird der Prozess in der Organisation beeinflusst? Oder welche Rolle haben MigrantInnenorganisationen im Prozess der Integration von Zuwanderern?

Die AutorInnen geben einen Überblick über die wichtigsten Daten zur Wohnbevölkerung mit Migrationshintergrund und skizzieren die politischen und institutionellen Rahmenbedingungen für das Entstehen der Organisationslandschaft von MigrantInnen. Besonders interessant ist der Teil des Buches, der sich mit der Entwicklungsgeschichte der Organisationen der größten Herkunftsgruppen befasst. Ebenfalls auf die Fersen hefteten sich die AutorInnen den Organisationen, die etwa herkunftsübergreifende Mitglieder aufweisen und jenen, die von Frauen für Frauen entstanden sind.

Schließlich wird auch noch Augenmerk auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiedlichkeiten innerhalb der verschiedenen Selbst- und Selbsthilfeorganisationen in bezug auf Organisationsprinzipien, Zielen und Aktivitäten gelegt.

Zu beziehen ist das Buch über:
Europäisches Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung
Berggasse 17, 1090 Wien
tel: 01/ 43 13 19 45 05 -0

Nähere Informationen unter: www.euro.centre.org/Buchpräsentation_Migrantenorganisation.pdf

Migrantenorganisationen in der Großstadt
Entstehung, Strukturen und Aktivitäten am Beispiel Wien
Verlag Campus Frankfurt/New York