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Vorankündigung
Zebra Tagung
"Migration kann ihre Gesundheit gefährden"
- 18. Juni 2004 -
Freitag, 25. Juni 2004
Beginn: 9.00 Uhr, Ende: 18.00 Uhr
Ort: AK - Arbeiterkammer Stmk, kleiner Kammersaal
Strauchergasse 32, 8020 Graz
zum Programm
Theorie – Praxis – Diskurs
Marginalisierung, Armut, körperliche Arbeit und
Sprachprobleme sind nur einige der potenziell krank machenden Faktoren,
denen MigrantInnen und Flüchtlinge nicht nur in Österreich ausgesetzt
sind. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesen Zusammenhängen
sind mittlerweile zahlreich, die praktischen Konsequenzen jedoch lassen
(vor allem im öffentlichen Gesundheitssystem) weitgehend auf sich
warten.
In der Tagung wollen wir uns dem Thema Migration und
Gesundheit einerseits wissenschaftlich nähern, andererseits aber
auch beispielhafte Praxismodelle präsentieren und diskutieren, wie
etwa das Projekt VEDC vom Gesundheitsamt Amsterdam, in dem seit über
20 Jahren MigrantInnen zu GesundheitsarbeiterInnen ausgebildet werden
und das Hanusch Krankenhaus in Wien, das sich mit den Schwierigkeiten
gynäkologischer Abteilungen im Kontext einer multikulturellen Gesellschaft
beschäftigt.
Vertreter und Vertreterinnen dieser Projekte werden ebenso
wie renommierte Wissenschaftler aus Graz, Wien und Großbritannien
anwesend sein und neben ihren eigenen Referaten auch für Diskussionen
zu Verfügung stehen, die zur gemeinsamen Reflexion dienen und vielleicht
sogar den einen oder anderen Impuls zu gemeinsamen neuen Ideen liefern
könnten.
ANMELDEN!
Tagungsbeitrag: € 6,- pro Person (€ 3,- ermäßigt).
Mittagessen und Tagungsunterlagen inkludiert.
Um Voranmeldung wird gebeten!
Programm:
09.15 Uhr Begrüßung
10.00 Uhr Prof. Richard Wilkinson (Universität
Nottingham):
„Der Zusammenhang zwischen sozialen Strukturen und individueller
Verletzlichkeit“
12.00 Uhr Dr. Christine Binder-Fritz
(Universität Wien):
„Interkulturelle Pflege- Interkulturelle Öffnung des Gesundheitswesens“
Mittagspause
14.30 Uhr Univ. Prof. Dr. Horst Noack
(Universität Graz):
„Sicherung der Gesundheit von MigrantInnen, als Aufgabe von öffentlicher
Gesundheit“
16.00 Uhr Good Practice Beispiele:
Dr. med. Hans Eichbauer (Hanusch Krankenhaus Wien):
„Gelebte Integration im Krankenhaus“
Sybrech Nevenzeel (Projekt VEDC/Gesundheitsamt Amsterdam):
„20 Jahre GesundheitsberaterInnen in Amsterdam“
17.30 Uhr Abschluss
18.00 Uhr Ende der Tagung
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Mitveranstalter:
Alternative und Grüne
GewerkschafterInnen
Unterstützer:

Österreichische Gesellschaft
für politische Bildung

Land Steiermark

Stadt Graz - Bürgermeisteramt

Arbeiterkammer Steiermark

Stadt Graz - Gesundheitsamt

Fonds Gesundes Österreich

Renner Institut Steiermark

Land Steiermark - Sozialressort
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ReferentInnen:
Dr. Christine Binder-Fritz
Institut für Geschichte der Medizin. Beschäftigt sich vor allem
mit dem Thema der „Transkulturellen Pflege“. Im Bereich der
Schulung und Weiterbildung tätig, insbesondere für Pflegepersonal.
Internationale Erfahrungen und Auslandsaufenthalte (z. B. in Neuseeland).
Forschungstätigkeit im Bereich der interkulturellen Akzeptanz in
Gesundheitseinrichtungen vor allem auch im Bereich der Frauenmedizin.
Dr. med. Hans Eichbauer
Doktor der Medizin im Hanusch Krankenhaus Wien. Hat das Projekt „Gelebte
Integration im Krankenhaus“ ein Pilotprojekt zur Verbesserung der
interkulturellen Kommunikation und Betreuung im Krankenhaus am Beispiel
der gynäkologischen-geburtshilflichen Abteilung des Hanusch Krankenhauses
durchgeführt und begleitet.
Sybrech Nevenzeel
Mitarbeiterin beim Projekt „Voorlichters“ (GesundheitsmultiplikatorInnen)
des Gesundheitamtes in Amsterdam.
Univ. Prof. Dr. Horst Noack
Leiter des Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie an der Karl
Franzens Uni Graz. Präsident der Österreichischen Gesellschaft
für Gesundheitswissenschaften und der öffentlichen Gesundheit
(public health). Arbeitsgebiete: Public-Health, Epidemiologie, Gesundheitsförderungsforschung,
Lehre in Sozialmedizin. Forschungsschwerpunkte: Gesundheitsforschung,
Sozialepidemiologie, Altersforschung.
Prof. Richard Wilkinson
Lehrt und forscht an der Universität Nottingham (GB), Institut für
Epidemiologie und Public Health. Beschäftigt sich vor allem mit sozialen
Determinanten von Gesundheit, den psychosozialen Einflüssen auf das
Individuum und dessen Gesundheit, sowie deren sozialem Status, Einkommen
und deren Einfluss auf die Gesundheit. Herausgeber von mehreren Büchern.
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