Andrea Puschl erhält Leopold-Ungar-Medienpreis 2005
für ORF Beitrag über ZEBRA ausgezeichnet


- 25. November 2005 -

Andrea Puschl (ORF-Thema Redaktion) beschreibt das Matyrium eines afghanischen Flüchtlings, der schweren Verfolgungen und Folterungen ausgesetzt war und den Schwierigkeiten während des Asylverfahrens. Im Beitrag wird die therapeutische und soziale Arbeit des Vereins ZEBRA während der für den Flüchtling äußerst schwierigen Wartezeit skizziert.

Der ORF-Beitrag von Andrea Puschl, die seit Jahren in der Thema-Redaktion des ORFs engagierte soziale und gesellschaftspolitische Themen aufgreift, wurde im September bereits beim europaweiten ARD - CIVIS Medienpreis nominiert. Beim von der Caritas der Erzdiözese Wien und Raiffeisen Niederösterreich-Wien vergebenen Leopold Ungar-Medienpreis ging Puschls Arbeit aus 131 Beiträgen und 13 Nominierungen gemeinsam mit zwei weiteren Kolleginnen als Siegerin hervor. Die weiteren PreisträgerInnen sind Teresa Arrieta (Ö1, Journal Panorama) und Wolfgang Machreich (Die Furche). Der Leopold Ungar Medienpreis ist mit einer Summe von 15.000 Euro der höchstdotierte JournalistInnenpreis in Österreich. Das Preisgeld wurde in diesem Jahr gedrittelt.

In einer Aussendung der APA wurde betont, dass Andrea Puschl für ihr persönliches Engagement und ihren Einsatz für soziale Themen geehrt wurde. Andrea Puschl hat die Jury vor allem „mit ihrer hohen Sensibilität und ihrem tiefen Respekt für die von ihr dokumentierten Schicksale“ beeindruckt. Teresa Arrieta erhielt die Auszeichnung für zwei Hörfunksendungen, in denen es um Flüchtlinge und ihre Lebensrealität geht. Wolfgang Machreich wurde für seine Artikelserie „Flüchtlinge: Fairness statt Vorurteile“ gegen Intoleranz und Engstirnigkeit geehrt.

Der erste Leopold-Ungar-Preis war im November 2004 an Florian Klenk ("Falter") und Ed Moschitz (ORF-"Am Schauplatz") gegangen, Regina Strassegger (3sat) hatte einen Sonderpreis der Jury erhalten.