Neue Broschüre erschienen
Interkulturelle
Psychotherapie
Psychotherapeutisches Regionalisierungsprojekt
von ZEBRA präsentiert sich
- 23. März 2006 -
Gerade recht zur Halbzeit des Projektes
„Strukturaufbau zur Verbesserung der psychosozialen Behandlungsangebote
für Folteropfer in ländlichen Regionen der Steiermark“,
das seit Herbst 2004 läuft, bringt der Verein ZEBRA einen Info-Folder
heraus.
Das dreijährige Projekt (2004-2007), das vom Verein ZEBRA entwickelt,
durchgeführt und von der Sonderinitiative für Demokratie und
Menschenrechte der Europäischen Kommission gefördert wird,
hat sich drei ambitionierte Ziele gesteckt, die in der Broschüre
näher präsentiert werden.
Erster Schwerpunkt des Projektes ist, die bestehenden
Versorgungskapazitäten im ländlichen Raum für Flüchtlinge
und Folteropfer zu verbessern. Zu diesem Projektteil gibt es eine Kooperation
mit drei Psychosozialen Zentren Bruck/Mur, Hartberg und Leibnitz.
Der zweite Schwerpunkt wird in Zusammenarbeit mit der
Landesnervenklinik Sigmund Freud (LSF) in Graz durchgeführt. Die
bereits im Jahr 2002 Projekt entstandene Kooperation zwischen ZEBRA
und LSF bezieht sich vor allem auf den Austausch der Kompetenzen und
der Verbesserung der Behandlungspläne bei MigrantInnen. Dazu gibt
es einen Arbeitskreis zur interkulturellen Öffnung, den Aufbau
eines Muttersprachlichen Besuchsdienstes, Fortbildungsangeboten sowie
einer MitarbeiterInnenbefragung und PatientInnendatenanalyse.
Schließlich beschäftigt sich der dritte
Schwerpunkt des Projektes mit dem Aufbau eines psychotherapeutischen
Angebotes für Kinder und Jugendliche in Flüchtlingsquartieren
in den Regionen.
Das Projekt wird noch bis Ende September 2007 laufen.
Hier können
Sie den Info-Folder bestellen...
oder unter Tel.: +43/316/90 80 70 -21
Verein ZEBRA, Pestalozzistrasse 59, 8010 Graz
Näheres
Informationen zum Projekt finden Sie hier...