Ausgezeichnet
Steirischer Menschenrechtspreis an Zebra


- 17. November 2006 -

Laut Beschluss der Landesregierung am Montag, dem 13.11., erhält der Verein ZEBRA für sein Engagement um die Behandlung von Folteropfern in der Steiermark den diesjährigen Menschenrechtspreis des Landes Steiermark.


In einem dreijährigen Projekt (2004 -2007) arbeitet Zebra derzeit daran, die Verbesserung und den Ausbau der Behandlungs- und Beratungsangebote für Folteropfer in der Steiermark zu erreichen. Spezielles Augenmerk liegt dabei auf den ländlichen Regionen die über keine spezialisierten Angebote an Beratung, Psychotherapie und psychosozialer Betreuung für Flüchtlinge und traumatisierte Personen verfügen. In diesen strukturschwachen Regionen sind jedoch viele AsylwerberInnen untergebracht. Sie treffen auf lokale Gesundheitsinstitutionen, die auf die Arbeit mit Folterüberlebenden und traumatisierten Personen vielfach nicht vorbereitet sind. Der Ansatz von Zebra ist es daher, diese Einrichtungen zu unterstützen, zu schulen und zu coachen. Neben dem bereits dort arbeitenden Personal werden auch spezielle Schulungen für Dolmetscher in Therapiesituationen angeboten und ein Netzwerk von DolmetscherInnen erstellt. Hauptpartner in den Regionen sind die psychosozialen Zentren (PSZ) in den Bezirken Hartberg, Leibnitz und Kapfenberg.

Partner des Projekts sind neben den genannten PSZ der Dachverband der sozialpsychiatrischen Vereine und Gesellschaften Steiermarks, die Landesnervenklinik Sigmund Freud, der Steirische Landesverband für Psychotherapie, und die European Association for Psychotherapy.

Gemeinsam mit dem Verein Zebra wurde Christine Anderwald, die Leiterin der Marienambulanz, als Preisträgerin bekannt gegeben.

Rückfragen zum Projekt:

  Ingrid Egger
  Projektleitung
  Telefon: +43/676/920 67 78
  Mail: ingrid.egger@zebra.or.at

 

  Edith Glanzer
  Geschäftsführung Zebra
  Telefon: +43/676/920 67 78
  Mail: edith.glanzer@zebra.or.at

 

 

 

 

 

 


Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier...