Neue Broschüre erschienen
NIPE
Netzwerk für Interkulturelle Psychotherapie
nach Extremtraumatisierung
- 31. März 2006 -
Seit 2000 besteht das Netzwerk –
NIPE, ein österreichweiter Zusammenschluss von Organisationen,
die auf die Arbeit mit extremtraumatisierten Menschen verschiedener
Herkunftsländer spezialisiert sind. In den vergangenen Jahren gewann
die gemeinsame Plattform nicht nur neue Mitglieder sondern auch an inhaltlichem
Profil.
Der neu erschienene Folder des NIPE-Netzwerks zählt mittlerweile
sieben Spezialorganisationen, die sich in verschiedenen Bundesländern
gegründet und in den letzten Jahren entwickelt haben, auf. Neben
der Kärntner Organisation ASPIS, dem Wiener Hemayat und ZEBRA,
die bereits seit vielen Jahren als Organisationen mit der Zielgruppe
Flüchtlinge und AsylwerberInnen arbeiten und interkulturelle Psychotherapie
anbieten, kamen in den letzten Jahren Omega in Graz, Ankyra in Innsbruck,
Oasis in Linz und Oneros in Salzburg hinzu. Koordiniert wird NIPE seit
2003 durch die Asylkoordination, die ihren Sitz in Wien hat.
Allen gemeinsam ist, dass die Organisationen des Netzwerkes interkulturelle
Psychotherapie anbieten. Daneben zählen aber auch psychologische
und psychiatrische Beratung, Physiotherapie, Befunde und medizinische
Gutachten zu den Angeboten einzelner Mitglieder. Einer der Schwerpunkte
von NIPE ist die „politische Arbeit“ – und damit sind
vor allem auch Stellungnahmen und Positionierungen zu asyl- und migrationspolitischen
Fragen gemeint, aber auch berufs- und standespolitische Diskussionsbeiträge.
Daneben bemüht sich das NIPE –Netzwerk um gemeinsame Qualitätsstandards
in der Arbeit, um begleitende Evaluation und Forschung, sowie um Fortbildung,
Schulung und Vernetzung zu internationalen Partnern und anderen Netzwerken.
Hier können
Sie den Info-Folder bestellen...
oder unter Tel.: +43/316/90 80 70, Verein ZEBRA, Pestalozzistrasse 59,
8010 Graz
NIPE-Koordination, Asylkoordination Österreich, Laudongasse 52/9,
1080 Wien
www.asyl.at
Nähere Informationen
zum Projekt finden Sie hier...