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- 12. Juni 2007 - ZEBRA - Konferenz "Fluchtlinien" Menschenrechtliche Herausforderung, politische
Verpflichtung, 14.
bis 15. Juni 2007
Folter, politische Gewalt und Verfolgung ist trotz der vielen Menschenrechtspakte, der völkerrechtlichen Verpflichtungen und der demokratischen Entwicklungen aus dem Welt- Alltag leider nicht verschwunden – im Gegenteil. Seit 9/11 erleben wir gefährliche Dammbrüche in der Beurteilung und der Bewertung von Menschenrechten. Auf der anderen Seite sehen wir als Behandlungs- und Beratungszentrum für Flüchtlinge täglich die Folgen der Gewaltpolitik. Eine Mehrheit der in Europa lebenden AsylwerberInnen und Flüchtlinge sind Opfer von Menschrechtsverletzungen bzw. ZeugInnen solcher geworden. Die Folgen von politischer Gewalt sind neben den individuellen, psychischen Folgeschäden auch nachhaltige Veränderungen der familiäre und gesellschaftliche Strukturen und die Zerstörung des Glaubens an ein politisches Gemeinwesen. Ob und wie die Folgen be- und verarbeitet werden können, hängt von vielen individuellen aber vor allem auch von sozialen und gesellschaftlichen Faktoren ab. Daher steht die diesjährigen Konferenz des Vereins ZEBRA ganz im Zeichen der Arbeit der professionellen und politischen Diskussionen und der Rehabilitationsangebote für Flüchtlinge, die Opfer bzw. Überlebende von Menschenrechtsverletzungen geworden sind. Ein spezielles Projekt: „B5 - Strukturaufbau zur Verbesserung der psychosozialen Behandlungsangebote für Folteropfer in ländlichen Regionen der Steiermark“, das seit fast drei Jahren in der Steiermark durchgeführt wird und im September 2007 abgeschlossen wird, steht dabei besonders im Mittelpunkt.
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