ZEBRATL das Magazin
des Vereins ZEBRA
- Zentrum zur sozialmedizinischen, rechtlichen
und kulturellen Betreuung von Ausländern und Ausländerinnen
in Österreich
Nummer 3/2002: "Rund und Eckig"
Starportrait
Monika Genböck
Die ZEBRA-Sozialarbeiterin Monika Genböck hat momentan
nicht wirklich viel Zeit für Starfragen. Anläßlich ihres 1-jährigen ZEBRA
Daseins haben wir sie dennoch befragt. Neben der Sozial- und Rechtsberatung
im Asylreferat zeichnet die gebürtige Riederin auch mitverantwortlich für
das Projekt „Präventive Informationsarbeit im Gesundheitsbereich für AsylwerberInnen
und Flüchtlinge“. Darüber, dass sie nebenbei auch noch ein Pädagogik-Studium
in Innsbruck absolviert, wundert sich nur, wer Monika nicht kennt.
Warum ist ZEBRA Weltklasse?
... weil es die MitarbeiterInnen hervorragend verstehen, sich für KlientInnen
einzusetzen und Wege gemeinsam zu suchen – selbst dann noch, wenn dies auf
den ersten Blick aussichtslos erscheint.
Warum ist der SV Ried nicht Weltklasse?
Der SV Ried ist für mich WELTKLASSE, daran gibt’s nix zu rütteln.
Wo würden sie arbeiten, wenn nicht im Sozialbereich?
Vielleicht hätt’ ich Biologie studiert oder versucht, eine medizinsch-technisch
Ausbildung zu machen.
Welchen Traum würden sie sich gerne erfüllen?
Ein paar Jahre in Südamerika zu leben.
Welche drei oberösterreichischen Dinge gehen Migrantinnen
aus Oberösterreich in der Steiermark ab?
Erdäpfelkas und Mohnflesserl, unser großer Garten, mein Klavier.
Sie absolvieren neben dem ZEBRA-Job ein Pädagogikstudium
in Innsbruck. Wann und wie schlafen sie? Träumen sie von ZEBRA?
Zur Zeit bin ich eine militante Vertreterin der „Der Tag hat 36h Stunden“-These.
Zebras sind mir noch nie im Traum untergekommen, obwohl ich in den langen
Nächten im Zug zwischen Graz und Innsbruck viel Zeit zum Träumen gehabt hätt’.
Wann sind sie geboren?
Am Dienstag, den 13.07.1976 um 17.05.
Was werden sie bei ihrer Arbeit bei ZEBRA am häufigsten gefragt?
Ob ich helfen kann.
Was wurden sie noch nie gefragt obwohl sie eine hervorragende
Antwort parat hätten?
Was man in der Toskana zu essen bekommt, wenn man finocchi al neve con
tartufo bestellt.
Was würden sie G.W. Bush fragen, wenn sie ihn treffen würden?
Ob ich ein paar Brezeln haben kann ...
Was den lieben Gott?
Ob es den Fußballgott wirklich gibt.
Mögen sie Fußball?
Sagen wir’s mal so: Für ein Heimspiel des SV Ried bin ich immer zu haben
und auch gern dabei, ansonsten hab ich nix gegen Fußball – solange ich nicht
stundenlang zuschauen muss!