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ERASMUS+: “Can Do Empowerment”

“Can Do Empowerment for Social Change”

ZEBRA-TrainerInnen nehmen an internationalem Erfahrungsaustausch teil

ZEBRA ist von September 2014 bis August 2017 an dem vom EU-Programm Erasmus+ finanzierten Projekt „Can Do Empowerment for Social Change“ beteiligt. Im Zentrum steht der Austausch von Ansätzen und Methoden zum Thema Empowerment in der Bildungsarbeit. TrainerInnen, die im interkulturellen und antidiskriminatorischen Bereich tätig sind, sollen gestärkt werden, um in ihrem professionellen und persönlichen Kontext gegen Diskriminierung vorgehen zu können. Dazu finden internationale Treffen statt und Materialen werden erstellt; u.a. ein TrainerInnenhandbuch, ein Buch mit persönlichen Zugängen sowie multimediale Unterlagen. Gegen Projektende finden in jedem teilnehmenden Land Veranstaltungen statt, um die Ergebnisse weiterzugeben.

 

Wissenstransfer im Rahmen von internationalen Treffen

Das erste internationale Treffen fand im April 2015 in der Nähe von Madrid in Spanien statt. Eine Woche lang tauschten sich 20 TrainerInnen über ihre Ansätze aus, probierten Methoden aus und entwickelt sie weiter. In einem partizipatorisch angelegten Setting wurde auf allen Ebenen – with hand, heart and head / mit Hand, Herz und Kopf - gelernt. Auch während des zweiten Treffens im Oktober 2015 in Süddeutschland wurde mit einem breiten Repertoire an unterschiedlichen Zugängen neue Perspektiven auf der Thema Empowerment und Antidiskriminierung eröffnet; u.a. mit einer kreativen Schreibwerkstatt oder durch die persönlichen Lebensgeschichten der TeilnehmerInnen, die sie im Rahmen der Übung „Human Library“ teilten (in Österreich auch unter „Living book“ bekannt). Im dritten Treffen im September 2016 lag der Schwerpunkt v.a. auf der strukturellen bzw. institutionellen Ebene und es fand ein Erfahrungsaustausch zu unterschiedlichen Strategien statt, wie innerhalb von Organisationen barrierefreie Zugänge geschaffen werden können. Die ZEBRA-TrainerInnen konnten einerseits ihre Erfahrungen und Methoden an die anderen TeilnehmerInnen weitergeben, andererseits kamen sie inspiriert und mit neuen Ideen zurück nach Österreich.

Eindrücke zu den fünftägigen train-the trainer Seminaren wurden von den TeilnehmerInnen in einem Blog aufgezeichnet. http://www.candoempowerment.wordpress.com

 

Publikationen: TrainerInnenhandbuch und persönliche Zugänge

Die Ergebnisse des Austausches wurden in zwei Publikationen festgehalten: einem Handbuch mit den theoretischen und methodisch-didaktischen Zugängen sowie einem Buch, in dem persönliche Zugänge zum Thema gesammelt wurden. Diese können von der Projektwebseite heruntergeladen werden.  http://www.candoempowerment.eu

Das Handbuch „Actions on Empowerment! A practitioner’s guide for supporting social change“ liegt in einer englischen Ausgabe vor. Das Buch „Stimmen. Persönliche Geschichten von Social Change Agents zu Empowerment und Bekämpfung von Diskriminierung“ steht neben Deutsch auch in einer englischen, holländischen und spanischen Übersetzung zur Verfügung. http://www.candoempowerment.eu

 

Workshops in Österreich

Das im Projekt erarbeitete Wissen wurde auch Personen in Österreich zugänglich gemacht. So erhielten Studierende der FH JOANNEUM am Studiengang Soziale Arbeit im Rahmen von Lehrveranstaltungen Einblicke in die Projektergebnisse. Ein Schwerpunkt stellt dabei die Thematik Diskriminierung dar.

In Kooperation mit dem Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb) fand im Mai 2017 eine zweitägige Veranstaltung statt. Im Rahmen dieses prozessorientierten Workshops stellten ReferentInnen aus Großbritannien, Österreich und den Niederlanden Zugänge und Ansätze aus ihren jeweiligen Arbeitsbereichen vor.

Berichte zu den Workshops finden Sie hier: Aktuelles

 

Fotos

Spanien

Internationales Treffen im April 2015 in Spanien.

 

Internationales Treffen im Oktober 2015 in Deutschland

Internationales Treffen im September 2016 in Großbritannien

Die Partnerorganisationen:

„Can Do“ ist ein Nachfrageprojekt der EU-Grundtvig Lernpartnerschaft „Power & Peace Exchange (2012-2014). Damit kann das Projekt einerseits durch die Fortführung der Zusammenarbeit mit drei langjährigen Partnerorganisationen profitiert, andererseits bringen weitere PartnerInnen wertvolle neue Perspektiven und Impulse ein. Im Projekt arbeitet ZEBRA mit Organisationen aus Deutschland, England, den Niederlanden, Spanien und Südafrika.

Community Works / Großbritannien

http://bhcommunityworks.org.uk/

Institute of Cultural Affairs – ICA / Spanien

http://www.iac-es.org/

RADAR / Niederlande

https://radar.nl/read/radar-english

Verband für Interkulturelle Arbeit - VIA / Deutschland

http://www.via-bayern.de/

Umtapo Centre / Südafrika

http://www.umtapocentre.org.za/

 

                                                       

The Can Do Empowerment programme has been funded through the European Commission (Programme Erasmus+) with the support of their German National Agency. This publication reflects the views only of the authors. As such the Commission cannot be held responsible for the content.

 

KONTAKT

Mag.a Helga Moser
Tel.: 0316/835630 - 16
helga.moser@zebra.or.at (bis August 2017)

 

Silke Lipnik, MSc MSc
Tel.: 0316/835630 - 22
silke.lipnik@zebra.or.at (ab September 2017)

 

 

ZEBRA - Interkulturelles Beratungs- und Therapiezentrum
Granatengasse 4/3. Stock
8020 Graz

Tel.: 0316/83 56 30
Fax: 0316/83 56 30 -50
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